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Im Rahmen einer
Projektwoche war geübt worden, eine Zeitung zu machen, das wurde ja
auch mal Zeit, nachdem die erste zwar gewonnen, uns aber nicht
wirklich überzeugt hatte: verändert wurden Organisationsstrukturen
(Mappen und Kisten für jede Redaktion), Papiersorte, Satz (mit
einem neuen DTP-Programm, wie hieß das denn noch?) und Lay-Out. Wie es in unserem Presseinfo
vom 19. 9. 1989 heißt: "Das vorgegebene Schwerpunktthema am
Dienstag ist 'Environment' (Umwelt-/Schutz). Die Redaktion der THE
ULRICIANUM TIMES wird im Hinblick auf deutsch-britische
Betroffenheit die Belastung der Nordsee durch diverse
Schadstoffeinleitungen beider Länder thematisieren - ausgehend von
einer Rede,
die Prince Charles im November 1997 anläßlich der 2.
Nordsee-Schutzkonferenz hielt. Der Newspaper-Day wird für Zwecke
der Lehrerfortbildung per Video aufgenommen".
(Presse-Info auf grauem Endlosdruckerpapier, aber recyceltes...). Beim
letzten Newspaper Day im März 1989 nahmen übrigens 60 Schulen aus
GB teil und 24 aus Europa und anderen Ländern. Unsere Gewinnchancen
stehen vielleicht nicht schlecht.... Fast
40 Schülerinnen und Schüler wieseln in M 4, M 5 und -ruhige
Schreibräume- in M 7 und M 8 herum und versuchen, eine Zeitung zu
produzieren. Die Meldungen, die zu Artikeln umgeschrieben werden,
kommen in der Zeit von 10.00 bis 15.00 Uhr per Mailbox aus London
(Campus 2000) via Modem mit ca. 2400er Geschwindigkeit! Die Auswahl
der verschickten Meldungen erfolgt in England durch eine
Schüleragentur. Fast alles wird in M 4 mit einem Nadeldrucker ( 9
oder 12 Nadeln?) ausgedruckt, per Hand neu geschrieben, getippt und
mit einem Layout-Programm (Namen vergessen) verarbeitet, dann wieder
ausgedruckt, geschnippelt und geklebt. Gedruckt
wurden 1.500 Exemplare, die am nächsten Tag in der Stadt und in der
Schule verkauft wurden. Als die
Nachricht über unseren Gewinn am 1. November 1989 endlich kam
erfuhren wir, dass wir International Winner waren und sogar eine
fast ebenbürtige australische Zeitung überrundet hatten. Wer
von den 40 MitarbeiterInnen mit nach London zur Preisverleihung
(16. November 1989) durfte, wurde in einem komplizierten
Losverfahren ermittelt. Das Los traf Mareke Ubben (Jg. 11), Sandra
Rosenberger (Jg. 13), Ingo Bock (Klasse 10) und Tilman Siebert (Jg.
13), die von Reinhard Donath und Hans-Jürgen Westermayer begleitet
wurden: Per Zug nach London, Kosten für die SchülerInnen wurden
freundlicherweise vom Förderverein und einem Sparkassensponsor
übernommen.
MitarbeiterInnen Unglaublich,
aber die no. 2 hatte kein Impressum, daher ist es nur aufgrund der
Fotos möglich, Namen von mitwirkenden Schülerinnen und Schülern
zu ermitteln: Ingo Bock,
Thorsten Schubert, Annegret Kluge, Thilo Breyer, Frank Joachims,
Insa Reuß, Hans-Dieter Bunger, Thorsten Wulf, Ulfert Dochhorn, Tim
Wieneke, Christoph Seebo, Ingo Schetzberg, Matthew from Spilsby,
Claudia Frühling, Maike Ohling, Ingo Klöpper, Cora Zierenberg,
Tilman Siebert, Heiko van Lengen, Ulrike, Kai Timmermann, Antino
Spanjer, Jan Janssen, Dirk Zeuner, Mareke Ubben, Sandra Rosenberger,
Thomas Ihmann, Christoph Sineux, Silke Fokken, Ilona Janssen
The
Jury's verdict The Times International Newspaper Day - September 26th/28th 1989
Newspaper appraisal:
Content: Many congratulations on venturing to produce a paper in English - and bringing the enterprise off with flying
colours.
Layout: first-rate. Great style and ease of reading.
Final Verdict: A splendid production.
Judge: Arthur Britenden
Environment Feature Appraisal
Content: Wide range of news/comment, cleverly angled to British readership.
Layout: Lively pages with good use of graphics and cartoons.
Final Verdict: Impessive effort - in excellent English
Judge: Caroline St. John-Brooks, Education Editor Sunday Times
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