International Newspaper Day 

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Auch nach 15 Ausgaben nicht langweilig...

 

THE ULRICIANUM TIMES No. 15…. und der Artikel im Jahrbuch 2001

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...wie langweilig, könnte man denken, schon wieder eine Zeitung erstellen. Kann ja nicht mehr so interessant sein, wenn man das immer wieder macht und auch noch fast immer gewinnt.

Irrtum. War noch nie langweilig – und am 14. März 2001 sowieso nicht. Eigentlich hatten wir gedacht, der Multimediaraum im Kreisbahngebäude würde mit neuen Rechnern ausgerüstet sein, so dass wir mit vollem Schwung im digitalen Paradies eine Zeitung produzieren könnten. Schließlich wollten wir zum ersten Mal nicht mehr alle Artikel ausdrucken, schnippeln und die Seite zusammenkleben. Nein: Im neuen Jahrtausend sollte auch die Gutenberg-Zeit beendet werden (was einige TeilnehmerInnen sehr bedauerlich fanden) und das gesamte Layout am Bildschirm durchgeführt werden. Dazu allerdings bedarf es schneller Rechner. Leider war der Multimediaraum noch nicht ausgerüstet und die Rechner in den schulischen Computerräumen waren zu langsam für das dtp-Programm, mit dem wir die Zeitung machen wollten.

Keine gute Ausgangsbedingung, dennoch übertraf sich die AG mit guten Ideen, so dass den beiden Lehrkräften einerseits immer mulmiger wurde, andererseits ein „Jetzt erst recht!“ Denken aufkam.

Langer Schreibe kurzer Sinn: Fünf AG Teilnehmer brachten ihre eigenen Computer mit in den Computerraum der Schule, auf denen kurzerhand die notwendige Profi-Software installiert wurde. Nach flotter Einweisung waren dann fünf Schüler in der Lage, profimäßig zu arbeiten und die Vorbereitungen konnten beginnen.  Drei Tage vor dem eigentlichen Newspaper Day standen bereits zwei komplette Seiten mit einem Unterrichtsprojekt (Aborigines in Australien) sowie diverse Artikel, die von SchülerInnen bereits erarbeitet oder uns per E-Mail geschickt worden waren. Diese Seiten entstanden „ortlos“, denn sie wurden von Rechner zu Rechner geschickt, immer mehr verfeinert, bis sie druckfähig waren, auch eine interessante Erfahrung, dass ein Newspaper Day gar keinen Raum mehr braucht, aber das ist keinesfalls erstrebenswert, wenn jeder seinen Kaffee alleine vor dem Computer schlürfen muss.

 Am eigentlichen Newspaper Day mehr Ruhe als sonst, wieder schreibende und recherchierende SchülerInnen, wieder Gäste aus Vorjahren, zu viel Ruhe und Abwesenheit von Zeitdruck, weil das Artikelschreiben und –setzen richtig flutschte. Jedenfalls bis zur Entscheidung, statt der geplanten 12 Seiten 16 zu produzieren, weil wir sehr viel gutes Material hatten.

Wenigstens dann ging der Stress endlich los und es war wie immer, vor allem in der Endphase um kurz vor 19 Uhr als wir feststellten, dass eine Seite erst zur Hälfte gefüllt war. Blitzesschnelle wurde ein Foto vom tropischen Regenwald großformatig eingesetzt, sah richtig künstlerisch motiviert aus. War’s nicht, reine Not, denn die Druckerei wartete wie immer dringlich. Erst am nächsten Tag fiel jemandem ein, dass in diese Lücke eine Kurzgeschichte sollte, die längst fertig war, aber unerkannt in irgendeinem Verzeichnis schlummerte. Trotzdem haben wir es wieder geschafft, eine schöne und vorzeigbare Zeitung zu produzieren, dafür Dank an die vielen beteiligten Schülerinnen und Schüler in und um Aurich (also auch in England, den USA, Australien etc.) sowie an Amy, die uns toll geholfen hat, richtiges Englisch zu produzieren, yeah, great!

Ob wir gewinnen? Wissen wir zu diesem Zeitpunkt leider noch nicht, aber wir finden, dass wir aufgrund der Qualität sowieso schon gewonnen haben.....

Ach ja, im nächsten Jahr wird’s noch besser (und dicker): 20 flotte Rechner, vier große Monitore für das Ganzseiten-Layout, noch besser gewordene Schülerinnen und Schüler und überhaupt: Tief Luft holen und: Don’t count your chicken until they are hatched!!

Neugierig geworden? Hier findet sich ganz viel zu diesem Thema: http://www.ulricianumtimes.de

Reinhard Donath

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zuletzt geändert: 02.07.01 17:39:44
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